Frauenfreizeit 15

 

„Strickwerk-Leben- und Freiraum-Zwang“ …. was noch !?!

 

Dies war das Thema der diesjährigen Frauenfreizeit des HOLY RIDERS MC. Nicht nur Frauen aus dem Club trafen sich bei schönster Herbstsonne in Siegwinden im Haunetal, sondern auch Gäste, die immer wieder gerne zu uns kommen.

In ruhiger und vertrauter Umgebung nahm sich die Gruppe Zeit, um sich zum o.g. Thema Gedanken zu machen.

Am ersten Abend wurde das Thema, mit der Autobiographie von „Immaculee Ilibagiza: Ascheblüte aufgegriffen: Ich wurde gerettet das ich erzählen kann“. Immaculee hat uns mit hineingenommen in ihre Geschichte. Sie hatte den Völkermord in Ruanda überlebt, weil sie sich in einer Toilette versteckt hatte. Ihr starker Glaube, ihr Ausharren im Gebet und ihre anschauliche Erzählung darüber, dass sie am Ende den Mördern ihrer Familie vergeben konnte, hat uns gezeigt, dass wir frei sein können. Frei durch ein Leben im Vertrauen auf Gottes Wirken und durch das Handeln nach seinen Geboten. Frei von der Verantwortung sich nicht selbst um Gerechtigkeit kümmern zu müssen, frei - um unser Leben ohne Bitterkeit, Hass und ohne Ängste zu genießen.

Auch das Auspannen und Abschalten war uns in unserer Frauenfreizeit sehr wichtig, und darum haben wir das Freizeitheim auch mal kurz verlassen, um die Therme in Bad Hersfeld zu besuchen.  

 

Ein weiterer Lebensbericht hat uns Sonntagmorgen gezeigt, daas Gott selbst in einer von menschlicher Seite gesehen, ausweglosen Situation, eine andere Sicht von unserem Leben hat.

Gott möchte, dass wir an unseren inneren Wunden geheilt werden, und sein Blick geht tief in unser Herz und unsere Seele.


Als wir am Samstagnachmittag wieder zurück kamen, war unsere Kreativität gefragt. In dieser Hinsicht wurden den Teilnhemern unserer Frauenfreizeit keinerlei Grenzen gesetzt.

 

Weiter gings mit geistlichem Input.

Das Vorbereitungsteam erhielt vorab die Erlaubnis vom Ehemann über die bewegende Veränderung im Leben seiner Frau in den Monaten vor ihrem Tod zu berichten.

An Krebs erkrankt und von medizinischer Sicht aufgegeben, konnten wir hören, dass diese Frau in den letzten Monaten vor ihrem Sterben ganz stark an Glauben zugenommen hat. So konnte sie viele ihrer Ängste und seelische Probleme ablegen. In Jesu Nähe und durch Unterstützung ihres Mannes und vieler Glaubensgeschwister konnte sie am Ende Freude, Frieden und Hoffnung gewinnen, obwohl sie ihr Leben am Ende doch loslassen  musste.

Wir stellten fest: "Ein Leben mit Jesus macht frei und ist in jeder Lebenssituation lebenswert!"

Wir müssen es nur wagen IHM ganz zu vertrauen. Wir sollten auch in schweren Situationen die Kontrolle abgeben um wie Petrus mit Jesus auf dem Wasser zu gehen, dort wo nichts uns hält.... seiner ausgestreckten Hand entgegen.

Das ganze Wochenende war zudem geprägt von Gesprächen, Gebeten und der Vertrautheit im Umgang miteinander.

Die Zeit war viel zu schnell vorbei.

Dann war auch schon wieder Zeit nach Hause zu fahren.

Mit dem Auto, Zug oder Flixbus gings für alle heimwärts. Im Gepäck gab es viele gute Erinnerungen, neue Begegnungen und der Gewissheit, wieder ein Stück gewachsen zu sein auf unserem Lebensweg mit Jesus!

 

Schön war’s....

 

 

 

                                                                          

  

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